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Sonntag

Gold und Goldankauf im Schrotthandel

Gold ist eines der wenigen Edelmetalle, welches einen Farbton aufweisen kann und aus diesem Grund auch schon seit seiner Entdeckung für Schmuck und Goldmünzen verarbeitet wurde. Zudem lässt sich Gold unlegiert sehr gut und einfach verarbeiten, da es in diesem Zustand weich wie Zinn ist.

Hauptsächlich wird Gold in der Schmuckindustrie verarbeitet aber auch die Elektronikindustrie nutzt Gold vermehrt als Leiter in Computerteilen und anderen Elektrogeräten. Dieser zusätzliche Bedarf von Gold für moderne Elektrogeräte hält den Goldpreis und den Wert des Goldes relativ stabil und sorgt für stetige Nachfrage nach diesem edlen Metall außerhalb der Schmuckherstellung, wie zum Beispiel für Piercingschmuck.

Der doch recht hohe Bedarf an Gold für Elektronikgeräte macht dieses Edelmetall natürlich auch für den Schrotthandel interessant, da der Schrotthändler das Gold vorwiegend aus Elektroschrott gewinnt und nicht durch den direkten Goldankauf. Die Schrotthändler kaufen in der Regel kein Gold direkt an, jedoch arbeiten einige Schrotthändler mit Scheideanstalten zusammen, die auch wenige Gramm Gold ankaufen und dafür einen fairen und guten Goldpreis bezahlen.

Allerdings darf nicht jeder Schrotthändler Elektroschrott annehmen und das Gold und viele andere wertvolle Rohstoffe aus diesem E-Schrott gewinnen, dazu bedarf es einer extra Zertifizierung des Schrotthändlers, welche natürlich jetzt noch von der neuen EU-Regelung für Elektronikschrott profitieren.

Der Goldankauf im Schrotthandel findet eigentlich daher nicht wirklich statt und man sollte das Altgold lieber zu einer Scheideanstalt bringen, da dort in der Regel die besten Goldpreise gezahlt werden. Vereinzelt zahlen auch Pfandhäuser gute Goldpreise, allerdings sollte man sein Gold niemals zu einem Schmuckhändler bringen, denn hier wird der Goldpreis im Goldankauf oft so stark gemindert, dass man hier schon von einem Verlust von bis zu 80% sprechen kann.

Dienstag

Messing im Schrotthandel

Messing ist eine der drei bekannten und viel genutzten Kupferlegierungen. Die Basis für die Messinglegierung bildet Zink und Kupfer, die je nach den geforderten Eigenschaften der Messinglegierung noch mit anderen Elementen erweitert wird.

Messing als Werkstoff hat seit dem Einsatz von bleiarmen und bleifreien Materialien stark an Bedeutung gewonnen und ist daher in vielen Industriezweigen zu finden, in denen auf Blei verzichtet werden muss. Messing ist daher auch ohne Frage immer auf dem Schrottplatz willkommen, da es vermehrt für Schmuckwaren, Türbeschläge, Sanitäreinrichtungen, der Auto- und Metallbauindustrie und der Elektrotechnikindustrie zum Einsatz kommt.

Der Schrottpreis für Messing ist durch den Kupferanteil recht hoch und kann bei guter Säuberung von Anhaftungen einen sehr guten Messing-Preis auf dem Schrottplatz erzielen.

Stahl im Schrotthandel

Stahl ist als Werkstoff zu einhundert Prozent wieder zu recyceln und ist damit für den Schrotthandel und die Industrie ein unentbehrlicher Werkstoff geworden, der z. B. im Hallenbau, der Autoindustrie, für Garagentore, Balkongeländer, Haustüren und viele weitere Bereiche zur Anwendung kommt.

Im Schrotthandel landet meistens nur der Neu- und Altschrott, für den je nach Qualität ein gesunder Stahlpreis gezahlt wird. Der sortenreine Eigenschrott ohne Fremdstoff fällt dagegen meist nur in den Hütten selbst an, wo dieser auch wieder verarbeitet wird.

Große mengen an Stahlneuschrott, die bei der industriellen Fertigung z. B. in Form von Stanzreste und Späne anfallen, werden auf dem Schrottplatz wieder eingeschmolzen, während Stahl-Altschrott erst einmal gesäubert und sortiert werden muss, daher ist es bei Altschrott immer besser diesen vorher selbst zu sortieren und von dritten Stoffen zu befreien, da es in diesem Fall einen besseren Schrottpreis für den Stahlschrott beim Schrotthändler gibt.

Aluminium im Schrotthandel


Aluminium ist ein nicht mehr wegzudenkender Werkstoff als Metall in der Industrie, der unter anderem im Hallenbau, bei Garagen und in vielen weiteren Bereichen zur Anwendung kommt. Die guten Eigenschaften von Aluminium machen diesen Rohstoff zu einem wichtigen Rohstoff für die Industrie und natürlich daher auch für den Schrotthandel zu einer wichtigen Einnahmequelle, auch wenn für diesen Rohstoff nicht so viel gezahlt wird, wie für Kupfer.

Der Aluminium-Preis ist zwar nicht sehr hoch, allerdings hält sich der Preis für Aluminiumschrott auf einem gesunden relativ gleichbleibenden Stand, das Aluminium für den Schrotthandel durch die großen Mengen, die es zu entsorgen und wieder aufzubereiten gilt, zu einem einträglichen Geschäft werden lässt.

Wer Aluminium zu verkaufen hat, kann sich also immer über einen gesunden Schrottpreis freuen, denn auf dem Schrottplatz ist Aluminium ein gern gesehenes Metall.

Sonntag

Geld für Müll und Schrott

Ein Blick in die hauseigene Rumpelkammer oder die Garage kann sich in der heutigen Zeit mehr als nur lohnen. So lassen sich dort eventuell ein-zwei (oder gar mehr) Kilos an Kupfer, Aluminium oder Edelstahl zusammensammeln. Vielleicht sogar einige Gramm Silber, Gold, Palladium oder andere Edelmetalle und seltene Erden.

Um das Beste aus ihrem Schrott herauszuholen hier einige Tipps:

  • Wichtig ist die Sauberkeit des Altmetall. Plastik, Hanf oder einfacher Schmutz sollte entfernt werden. Dies macht Ihr Metall wertvoller und der Preis lässt sich klarer errechnen.
  • Vergleichen Sie die Schrottpreise bei unterschiedlichen Schrotthändlern, dies kann ein kleines Plus mit sich bringen. 
  • Versuchen Sie zu Handeln, d.h. versuchen Sie mit ihrem Schrotthändler über den Schrottpreis zu sprechen, vielleicht kann man diesen etwas steigern aber bleiben Sie dabei bitte realistisch.

Wer also genau hinsieht und sein Gerümpel und den Schrott in Garage und Schuppen noch durchsieht, kann also durchaus noch Geld für Müll bekommen, da nicht alles wertloser Plunder ist.